Das FBI hat die Seite Megaupload gesperrt und weißt mit diesem Bannder darauf hin

Vom FBI geschlossenes Megaupload war „megaerfolgreich“ – was sollte die Filmindustrie daraus lernen?

Das FBI hat die Seite Megaupload gesperrt und weißt mit diesem Bannder darauf hin
Dieser Sperrhinweis erscheint, wenn man versucht, Megaupload zu benutzen (Klick zum vergrößern).

In diesem Artikel möchte ich mich zur Schließung des Filehosters Megaupload.com äußern und analysieren, was die Filmindustrie und wir aus dem Erfolg dieser Seite für Schlussfolgerungen ziehen können.

Das FBI und das US-Justizministerium haben vergangene Woche das Portal Megaupload.com schließen lassen und deren mutmaßliche Betreiber festnehmen lassen.

Den Betreibern wird  das führen einer internationalen kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Vor allem Geldwäsche und massive Urheberrechtsverletzungen sollen sie begangen haben. Laut eigenen Angaben in diesem Imagefilm (für den sie diverse Stars gewonnen haben, was aber der Qualität auch nicht geholfen hat), war die Seite so erfolgreich, dass sie zeitweise für 4% des weltweiten Internetverkehrs zuständig war und 50 Millionen Nutzer täglich hatte. Kleine Anmerkung am Rande: Bei 1:50 sieht man den Gründer von Megaupload Kim Schmitz, der sich auch gerne Kim Dotcom nannte. Über dessen interessante Geschichte mit Vorstrafen und Größenwahn lässt sich einiges interessantes bei Wikepedia nachlesen nachlesen. Ihn, der gemeinhin als der Kopf von Megaupload gilt, hat die neuseeländische Polizei ihn bei seiner Verhaftung aus dem Panikraum seiner 30 Millionen US-Dollar Luxusvilla freischneiden müssen, in den er sich mit einer abgesägten Schrotflinte verkrochen hatte. Außerdem wurden „18 Luxusautos im Wert von rund 6 Millionen Dollar, Konten und Staatsanleihen im Wert von insgesamt rund 11 Millionen Dollar sowie Gemälde und elektronische Geräte.“ beschlagnahmt“. Scheinbar war waren also nicht nur die Nutzerzahlen, sondern auch der finanzielle Erfolg der Seite beeindruckend.

Megaupload – Sharehosting auf hohem Niveau

Für alle, die die Seite nicht genutzt haben – wie ich auch -, oder sie vielleicht gar nicht kannten, möchte ich noch einmal kurz auf deren Prinzip eingehen und beziehe mich dabei auf den ausführlicheren Artikel von Golem.de „Das System Megaupload„.

Megaupload war ein sogenannter Sharehoster. Jeder konnte Dateien dorthin hochladen (upload) und erhält danach einen Link, über den diese Dateien dann von überall aus abrufbar waren (download). Beispielsweise hätte man so ein Paket mit den Partyfotos machen können und den Link an alle Dabeigewesenen verteilen (natürlich in einer mit Passwort versehen Archivdatei 😉 ). Es handelte sich sozusagen um ein Schließfach, mit dem Unterschied, dass man beliebig viele Schlüssel sofort an jedwede Personen verteilen konnte und – wie im digitalen Zeitalter üblich – keiner das Schließfach geleert hat, sondern jeweils ein Kopie der Datei erhielt.

Finanziert hat sich die Seite durch den Verkauf von Premiumzugängen im Wert von etwa 10 Dollar pro Monat oder 200 Dollar für eine Lebenslange Mitgliedschaft. Diese Zugänge ermöglichten dann das Ansehen von Filmen, die länger als 72 Minuten waren (also quasi alle Hollywood-Spielfilme), das Herunterladen sehr großer Dateien und sicherte weiterhin den Nutzern auch den Download mit sehr hoher Geschwindigkeit. Scheinbar waren die Nutzer also bereit, dafür Geld zu zahlen, was für unsere spätere Betrachtung noch wichtig wird.

Gründe für die Festnahmen

Doch kommen wir vorerst zu den Vorwürfen gegenüber Megaupload. Laut der bislang bekannten Anklage wurde dieses System hauptsächlich zum Verbreiten von Filmen, Musik, Software und auch elektronischen Büchern genutzt, an dem die Uploader weder das Urheberrecht noch das Verbreitungsrecht hatten. Das stellt je nach Rechtsauslegung und Rechtsstandort eine Ordnungswidrigkeit bzw. Straftat dar. Allerdings auf der Seite des Uploaders und (so weit offensichtlich ist, dass es sich nur um eine unrechtmäßige Kopie handeln kann) teilweise ebenso für die Downloader. Andreas Popp von der Piratenpartei sagte dazu folgendes:

Rechtlich gesehen bieten Filehoster etwa die gleiche Dienstleistung wie ein Lagerhallenbetreiber an – es wäre absurd, diesen für das Verhalten seiner Kundschaft verantwortlich zu machen Wird demnächst auch der Vorstand von Google verhaftet, weil auch auf Youtube Nutzer urheberrechtlich geschützte Medien hochladen? Die US-Behörden wollen uns hier offenbar einen Vorgeschmack auf die neuen Zensurgesetze Sopa und Pipa geben.

Aufgabe der Anklage wird es nun sein, die Vorwürfe an die Betreiber, sie hätten die Seite so gestaltet, dass die Verbreitung von illegalen Kopien gefördert wurde, zu beweisen. Ich bin schon recht gespannt, wie sie das machen wollen. Ein Ansatz ist das Belohnungsystem, welches Geldsummen für besonders erfolgreiche Downloads vergab. In den möglicherweise geschönten Top 100 von Megaupload tauchten allerdings keine illegalen Angebote auf, sondern hauptsächlich Testversionen von Software und Spieledemos. Die anderen Vorwürfe, wie jenen der Geldwäsche – lassen sich von außen nicht betrachten, weswegen an dieser Stelle keine Stellungnahme erfolgt. Klar ist, wenn die Beweise stichhaltig sind, darf es zu Verurteilungen kommen.

Gründe für den Erfolg

Doch warum war das System Megaupload ebenso erfolgreich wie auch das ebenfalls recht offensichtlich illegale und Ende 2011 geschlossene Portal kino.to  so erfolgreich?

Zur Klärung dieser Frage möchte ich etwas ausholen. Meiner Meinung nach hat in unserer Gesellschaft eine Paradigmenwechsel stattgefunden. Für den Digital Native muss alles immer verfügbar sein. Und zwar genau dann, wenn er es will. Diese erst durch die Digitalisierung überhaupt mögliche Einstellung hat viele Vorteile (zum Beispiel ist das Wissen jederzeit über Wikipedia verfügbar) aber auch Nachteile (der Arbeitgeber hätte seine Angestellten auch am Feierabend und am Wochenende gerne verfügbar), die den Rahmen des Artikels etwas sprengen würden. Viele Dienstleister haben sich daran angepasst. Die Zeiten von kompletten Busfahrplänen als Buch, welches einmal im Jahr gekauft wird, sind beispielsweise für die meisten Menschen vorbei. Heutzutage informiert man sich zeitnah direkt auf den Internetseiten der jeweiligen Verkehrsbetriebe oder nutzt gar Apps wie das formidable Öffi – ÖPNV Auskunft auf dem Smartphone. Ähnliches gilt für Versandhauskataloge und dutzende weitere Dinge.

Münzen wir dieses Verhalten nun auf Filme um. Wenn man Lust auf einen Film hatte, suchte man auf Wikipedia oder der Internet Movie Database (IMDb) einen passenden heraus und wollte ihn dann anschauen. Das hat laut Anklageschriften bei beiden Portalen scheinbar gut funktioniert.

Doch warum wurden diese illegalen Angebote so eifrig genutzt? Meine These: Weil das legale Angebot so schlecht ist und sich da seit den 90er Jahren nichts mehr getan hat – in unserer schnelllebigen Zeit ein ewig langer Zeitraum.

Legal Filme schauen – Ein Streifzug durch die Möglichkeiten

Wir können ja mal schauen, was ein potentieller Filmfan derzeit für Möglichkeiten hat, seinen Gelüsten nachzukommen.

  • Filme auf DVD oder BlueRay erwerben
    Eine sehr gute Möglichkeit für wirkliche Fans von Filmen. Mit Preisen von 10 bis 25 € allerdings nicht für jeden Film und jedermann finanzierbar. Außerdem spricht hier das Geschwindigkeitsargument dagegen. Bei älteren Filmen wird es schwierig, diese im vor Ort befindlichen Geschäft zu finden, Versandhandel dauert eine Weile. Außerdem entsteht viel Müll und Transportkosten. Derzeit sind auch künstlich verstümmelte DVDs ein Trend, der zum Beispiel mit fehlender DTS-Spur den Konsumenten zum Kauf einer BlueRay animieren soll. Außerdem fehlt mir (neben dem BlueRay-Player) auch eine lizenzierte DVD-Software auf meinem Rechner, so dass ich absurderweise durch das Abspielen einer meiner gekauften DVDs eine Ordnungswidrigkeit begehen würde (sic!). Die Frage bleibt auch, wann denn das nächste Format kommt, für das dann wieder neue Geräte  notwendig sind (ja, ich weiß, wir brauchen Wachstum und dafür immer neue Kaufgründe). Wer kann schon noch seine mühsam zusammengekauften Videokassetten benutzen? Positiv sind bei den Kaufmedien die gute Qualität und oft vorhandenen Zusatzfeatures (Making-Of etc.) anzumerken und dass man den Film falls gewünscht immer wieder schauen kann.
    Fazit: Für Filmfans und Sammler.
  • Videothek
    Videotheken bieten natürlich ähnliche Vor- und Nachteile wie der Kauf von Medien. Besonders daran sind allerdings die etwas höhere Auswahl vor Ort und der günstigere Preis. Allerdings muss man auch zwei mal anreisen (nicht immer ist die Videothek vor Ort). Außerdem kann es passieren, dass der Film nicht mehr ausleihbar ist, weil ihn schon jemand anderes geliehen hat.
    Fazit: Gute Möglichkeit, wenn gut sortierte Videothek direkt vor Ort.
  • Kino
    Top Qualität zu teilweise recht hohen Preisen vor allem wenn man zusammen schaut. Dafür Kinoatmosphäre, aber auch der quatschende Hintermann mit popcornraschelndem Sohn. Meist nur aktuelle Filme zu festen Zeiten.
    Fazit:  Ab und zu gerne, aber kaum Auswahl an Filmen.
  • Fernsehen
    Im Fernsehen laufen genügend Filme. Allerdings ist man auf das Wohlwollen von Programmdirektoren angewiesen und kann sich die Zeit nicht aussuchen, nicht dann unterbrechen, wenn es nötig ist, nicht zurückspulen, meist keinen Originalton anstellen und muss oftmals grausame Werbeunterbrechungen aushalten.
    Fazit: Günstig für Genügsame.
  • Mediatheken
    Vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern haben die Mediatheken immer weiter an Qualität gewonnen. Dort lassen sich die gezeigten Sendungen mindestens eine Woche im Nachhinein schauen. Sendungen ab 16 aber erst nach 22 Uhr, Filme meist nur bei Eigenproduktionen. Dafür finden sich bildgewaltige Dokumentationen und spannende Reportagen. Die Qualität ist meist recht ordentlich.
    Fazit: Weniger für Filmfans geeignet.
  • Konsumverzicht
    Eine von mir sehr häufig praktizierte Möglichkeit ist das nicht schauen von Filmen. Kostengünstig und man hat viel Zeit für andere Dinge. Allerdings gehen da auch keine Einnahmen an die Filmindustrie. Wie wäre es mal wieder mit einem Spieleabend unter Freunden?
    Fazit: Für Entdecker des echten Lebens und gesellige.
  • Streaming-Dienste
    Bei Anbietern wie Lovefilm oder Maxdome lassen sich Filme gegen eine Gebühr anschauen. Das klingt genau nach meinem Geschmack. Jederzeit den Film schauen, den man gerade möchte. Die Idee scheitert derzeit aber noch an der Umsetzung. Auf diese Dienste werde ich näher im folgenden Abschnitt der Lösungsvorschläge eingehen.
    Fazit: Super Idee, Umsetzung (noch?) mau.

Streaming – Ein Lösungsvorschlag

Derzeit haben die Streaming Anbieter noch einige arge Probleme. So funktionieren Lovefilm, Maxdome und auch Videoload nur mit dem Silverlight-PlugIn. Dieses gibt es allerdings nur für Windows und MacOS. Ich benutze aus mannigfaltigen Gründen (von Sicherheit bis Ideologie, genaueres würde diesen Artikel noch weiter in die Länge ziehen) allerdings Linux. Nun könnte mir ein Manager sagen. Pech gehabt, wenn ihr System keine Filme darstellen kann. Dem möchte ich allerdings widersprechen. Gerade die Wiedergabe jeglicher Dateiformate ist eine Stärke der Linux-Systeme. So wurde der VLC-Player für Linux geschrieben. Außerem funktioniert auch das Streaming über das Internet wunderbar. So lässt sich der sehr sehenswerte Dokumentarfilm Home von Yann Arthus-Bertrand bei Youtube problemlos anschauen. Sowohl mit dem Flash-Player und neuerdings auch mit HTML5-Video (wenn man das in den Einstelllungen von Youtube aktiviert). Und zwar in HD nur mit den Mitteln des Browsers. Es muss also nicht erzählt werden, dass mich die Betreiber von Portalen zu irgendwelchen Technologien zwingen müssen, beziehungsweise mir den Zugang zu ihren Portalen verwehren. Diese künstliche Gängelung hat mit dem Dienstleistungsgedanken nichts zu tun und wohl auch ein Erfolgsgrund für Megaupload und Co. .

Das Angebot der Plattformen ist nicht wirklich gut. So lassen sich erst Monate nach dem erscheinen der DVD überhaupt Streams finden. Außerdem sind diese meist in schlechter Qualität (wenn überhaupt, dann DVD-Qualität, weit entfernt von HD). Ältere Filme, auch Blockbuster wie die alten Star Wars Filme tauchen gar nicht auf.

Das Bezahlen kleiner Beträge (Micropayment) klappt dank PayPal und ähnlichen Anbietern hingegen wunderbar.

Insgesamt muss das Angebot und die Dienstleistung besser gehen. Als ideale Lösung stelle ich mir so etwas wie ein bezahltes YouTube vor. Es sind dabei mehrere Modelle des Bezahlens möglich. Das naheliegendste wäre es, pro Film eine Gebühr zu erheben. Das ist einfach und kann mit dem Preis an die Nachfrage und Qualität der jeweiligen Produktionen angepasst werden. Der aktuelle Blockbuster in HD kostet mehr als die alte Serienwiederholung.

Ein Modell welches sich näher an Megaupload hält, wäre eine Art Flatrate für Filme. Gegen eine geringe Gebühr meldet man sich bei einem Dienstleister an und kann so viele Filme schauen, wie man möchte. Für einen schnelleren Download oder bessere Qualität legt man dann entweder pro Film oder insgesamt noch mal ein paar Euro drauf. Dieses Modell stößt allerdings sicherlich auf Ablehnung der Filmindustrie. Denn es wäre ein Paradigmenwechsel, der unserer Zeit Rechnung trägt. Dabei hat dieses Modell einige Vorteile zu bieten. Es gäbe für sie ein regelmäßiges Einkommen. Man könnte weiterhin die Nutzer genau beobachten. Wie oft wird in welcher Region zu welcher Tageszeit welcher Film geschaut. Man könnte weitere Filme, die zum Sehverhalten passen, vorschlagen (ähnlich wie es Last.fm bei Musik macht). Man könnte Diskussionen der Kunden direkt auf dem Portal bündeln.

Allerdings müsste dazu die Filmindustrie über ihren Schatten springen und die einzelnen Firmen untereinander zusammenarbeiten. Weiterhin müsste sie uns Filmschauende nicht mehr als Melkvieh sondern als Kunden sehen. Da bin ich allerdings sehr skeptisch, dass das in nächster Zeit geschehen wird. Hoffentlich schafft es die Filmindustrie, aus ihrem Koma zu erwachen, wie es die Musikindustrie allmählich schafft (es gibt immer mehr Alben als DRM-freie, hochqualitative Dateien zu kaufen). Tun sie es nicht, werden weiterhin Portale wie Megaupload die Massen anlocken und deren Geld auf illegalem Weg erhalten. Oder Menschen werden handeln wie ich. Viel mehr Zeit ohne Filme verbringen.

Es gibt ja schließlich noch so viel andere schöne Dinge. 

2 Gedanken zu „Vom FBI geschlossenes Megaupload war „megaerfolgreich“ – was sollte die Filmindustrie daraus lernen?“

  1. Bei den legalen Diensten leider völlig das geniale Apple Universum vergessen, welches via iPad, iPhone oder AppleTV ein kostengünstiges (1€…4€ pro Film für 48h) On-Demand Schauen erlaubt.
    Der Schmidts hat nur so viel Kohle gemacht, weil er den Künstlern, Regisseuren, Rechteinhabern 0ct. abgehen hat.
    Gewinn = Einnahmen – Ausgaben.
    Apple gibt z.B. über 2/3 an die Künstler weiter.

    1. Hallo Paul.
      Ja, ich hatte auch erst überlegt, ob ich die mit in die Geschichte aufnehme. Allerdings sind die vom Thema Offenheit noch weiter entfernt als Maxdome und Co. (iTunes- und Geräte-Zwang) und ohne eines diese beiden zu besitzen (iTunes gibt es nur für PC und Mac) konnte ich dann auch nicht mehr über Qualität und Preis herausfinden. Die Preise sind allerdings wirklich gut.

      Meine These lautet aber eigentlich, dass die Filmindustrie (noch) genug Manpower und Finanzen hat, um ein offenes Portal selbst aufzusetzen, bei dem sie dann den allergrößten Teil der Einnahmen selbst einstreichen könnte, was – wie du sagst – eben deutlich mehr ist, als nichts an Megaupload zu verdienen. Allein der Wille fehlt.

      BTW: Du warst wieder mal der Early Adopter. Danke für den ersten Kommentar in meinem Blog überhaupt. :)

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